Buchtipps

Vortrag Ukraine & Russland
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Die Religion der ersten Christen - Eine Theorie des Urchristentums

Ungleiche Brüder
Russen und Ukrainer vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Andreas Kappeler​​​​​​​
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Russen und Ukrainer bezeichnen sich seit Jahrhunderten als Brudervölker, wobei sich die Russen in der Rolle des grossen Bruders sehen. Dieses Buch erzählt die Geschichte dieser ungleichen Brüder als Wechselspiel von Verflechtungen und Entflechtungen. Nicht zuletzt trägt es zum Verständnis des aktuellen russisch-ukrainischen Konflikts bei.
Die russische Annexion der Krim und die darauf folgende Besetzung der Industrieregion im Südosten der Ukraine durch von Russland gesteuerte Milizen im Frühjahr 2014 haben einen militärische n Konflikt zwischen diesen Staaten ausgelöst, der bis heute andauert. Seit dem 18. Jahrhundert zeigte sich im Verhältnis dieser eng miteinander verbundenen Völker zunehmend eine Asymmetrie. Sie gipfelte darin, dass Russland im 19. Jahrhundert die "Kleinrussen", wie die Ukrainer damals offiziell hiessen, nicht als eigenständige Nation mit einer von Russland getrennten Geschichte anerkannte. Diese Sicht hat sich in Russland bis heute erhalten und ist auch im Westen verbreitet.
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Vorträge Geschichte des Christentums
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Die Religion der ersten Christen - Eine Theorie des Urchristentums

Die Religion der ersten Christen - Eine Theorie des Urchristentums

Gerd Theissen​​​​​​​
Verlag Chr. Kaiser, Gütersloher Verlagshaus
Gütersloh 2000

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Eine Fortführung und Alternative zu einer »Theologie des Neuen Testaments«
Die Dynamik des urchristlichen Glaubens ist in der Dynamik des Lebens verwurzelt. In diesem Buch zeigt Gerd Theissen, was die ersten Christen in ihrem Innersten bewegte. Sein Werk ist eine religionswissenschaftliche Beschreibung und Analyse des urchristlichen Glaubens. Es will weder rein deskriptiv die Theologie des Neuen Testaments beschreiben, noch konfessorisch ihren Glauben durch Wiederholung beschwören, sondern die Kraft dieses Glaubens verständlich machen. Theissen verfolgt dabei zwei Ziele: Einerseits untersucht er das Leben der Urchristen und stellt ihre theologischen Aussagen in semiotische, psychische und historische Zusammenhänge. Auf diese Weise werden mit religionswissenschaftlichen Kategorien der Glaube, der Kult und das Ethos der frühen Kirche sichtbar. Andererseits zeigt er, wie sich das frühe Christentum vom Judentum fortentwickelte und eine autonome religiöse Zeichensprache schuf, die eine ungewöhnliche gemeinschaftsbildende Kraft hatte und die Geschichte umgestaltete.
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Die Welt der mittelalterlichen Klöster

Die Welt der mittelalterlichen Klöster - Geschichte und Lebensformen

Gert Melville​​​​​​​
Verlag C.H. Beck
München 2012

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Die mittelalterlichen Klöster faszinieren uns als ein Gegenpol zum Getriebe der "Welt". Zugleich ist ihre Geschichte bis heute von zahllosen Legenden umrankt. Gert Melville bietet in seinem eindrucksvollen Überblick einen neuen, frischen Blick auf die Geschichte der Klöster und Orden und macht deutlich, wie die klösterliche Lebensform unsere Kultur nachhaltig geprägt hat.
Die Geschichte der mittelalterlichen Klöster und Orden bildet ein Geflecht aus Neugründungen, Abspaltungen, Blütezeiten, Niedergängen und Reformen. Gert Melville geht von der ausgehenden Antike bis zum Beginn der Neuzeit den Gründen und Antrieben für diese Entwicklungen nach. Er beschränkt sich dabei nicht auf die Benediktiner, die eremitischen Bewegungen des 11. und 12. Jahrhunderts, die Regularkanoniker, die Zisterzienser und die Bettelorden, sondern verfolgt auch die weniger bekannten Nebenstränge und zeichnet so ein umfassendes Bild der klösterlichen Vielfalt. Darüber hinaus beschreibt er die wichtigsten Strukturelemente des klösterlichen Lebens wie Recht und Organisation, Bildung und Spiritualität, die Regelung des Alltags sowie die wirtschaftlichen Grundlagen und zeigt, inwiefern die klösterliche Welt Motor der kulturellen Entwicklung, in vielem aber auch der Weg zur individuellen Perfektion war.
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DIE VERZAUBERUNG DER WELT

Die Verzauberung der Welt - Eine Kulturgeschichte des Christentums

Jörg Lauster​​​​​​​
Verlag C.H. Beck
München 2014

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Jörg Lauster ruft in seiner großen Darstellung die Glanzpunkte christlicher Kultur in Erinnerung und öffnet die Augen für die religiöse Dimension der abendländischen Kunst, Musik, Architektur und Literatur gerade auch da, wo sie nicht im Dienst einer kirchlichen Glaubensbotschaft steht. Dabei gelingt es ihm meisterhaft, entlang klug ausgewählter Beispiele einen großen erzählerischen Bogen vom Urchristentum bis heute zu spannen.
Das Christentum hat seit der Antike nicht nur die Künste, sondern auch das Zusammenleben, Wirtschaften und Herrschen vor allem in Europa zutiefst geprägt und so die Welt immer mehr «verzaubert», bis jeder Winkel der Kultur und auch noch der Krieg christianisiert war. Mit der Aufklärung setzte eine schrittweise Entzauberung ein, aber gerade mittels Kunst, Musik, Architektur und Literatur, die auch das Gefühl ansprechen, hat sich das Christentum seit der Romantik verwandelt und prägt die Kultur auch noch nach Nietzsches berühmtem Satz vom Tod Gottes. Jörg Lauster zeigt auf faszinierende Weise, wie wir gerade da, wo die Kunst nicht im Dienste einer Glaubensbotschaft steht, ihre religiöse Signatur erkennen können.​​​​​​​
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Der Schatz im Himmel

Der Schatz im Himmel - Der Aufstieg des Christentums und der Untergang des römischen Weltreiches

Peter Brown​​​​​​​
Verlag Klett-Cotta
Stuttgart 2017

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Die Welt der Christen und Heiden – souverän schildert Peter Brown den fundamentalen Wandel antiker Wertvorstellungen und das Aufkommen neuer Gesellschaftsideale. Ein grosses Buch über das Ende des Römischen Reiches und den Beginn einer neuen Epoche der Weltgeschichte.
Mit eindrucksvoller Darstellungskunst dringt Peter Brown tief in die konfliktreiche Zeit der ebenso heidnisch wie christlich geprägten Welt des Römischen Reiches ein. Neue christliche Ideale prallten auf eine spätantike Lebenswirklichkeit. Hautnah nehmen wir an den Debatten der Zeitgenossen über ein neues Verständnis von Reichtum und Geld in einer Gesellschaft teil, deren wohlhabender Teil durch einen tiefen Graben von der grossen Mehrheit der Armen getrennt war. Der Autor bringt uns die Lebensformen der einfachen Menschen wie der Oberschichten nahe, und der Leser wird Zeuge von deren Nöten und materiellen Alltäglichkeiten. Vor diesem Hintergrund schildert er den welthistorisch bedeutsamen Prozess, der das Ende des Römischen Reiches einleitete und durch den eine ursprünglich der Armut verpflichtete Kirche zu einer wohlhabenden Institution wurde. Ein nuancenreiches und grandioses Panorama einer faszinierenden Epoche, die unsere Wertvorstellungen bis heute prägt.​​​​​​​
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Vorträge Altes Testamen, Neues Testament und Apokryphen 
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Die Apokryphen

Die Apokryphen - Verborgene Schriften der Bibel

Weidinger, Erich​​​​​​​
Pattloch Verlag
Augsburg 1995

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Die Apokryphen, die verborgenen Bücher der Bibel, das sind alle jene Schriften, die keine allgemeine Anerkennung in der Kirche gefunden haben und deshalb auch nicht in die Bibel aufgenommen wurden.
Dennoch haben die alt- und neutestamentlichen Apokryphen oder die Pseudoepigraphen, wie sie den Protestantischen Kirchen genannt werden, eine große Wirkungsgeschichte.
In Kunst, Literatur und Brauchtum begegnen sie uns immer wieder. So gehen die Themen "Ochs und Esel an der Krippe", "Der Sturz der Engel", "Apokalyptische Visionen der Hölle", "Die Erzählungen über die Kindheit Jesu" sowie "Leben und Tod der Jungfrau Maria" auf apokryphe Vorlagen zurück. In dieser zeitgemäßen, populären Auswahl der bislang nur in wissenschaftlichen Teilausgaben zugänglichen apokryphen Schriften sind die wichtigsten literarischen Zeugnisse und Motive aus dem frühen Judentum und Christentum versammelt.
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 - Judas und der Kampf um das wahre Christentum

Das Evangelium des Verräters - Judas und der Kampf um das wahre Christentum

Pagels, Eliane & King, Karen L.​​​​​​​
C.H. Beck Verlag
München 2008

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Verrat im Auftrag Jesu? Das verschollene Evangelium des Judas
Das erst 2006 veröffentlichte Evangelium des Judas gibt viele Rätsel auf. Warum wird hier Judas - der Verräter - zum Lieblings-jünger Jesu? Wer hat das Evangelium geschrieben? Warum wurde es unterdrückt? Elaine Pagels und Karen King gehen in ihrem brillant geschriebenen Buch diesen Fragen nach und zeichnen dabei das eindrucksvolle Bild von einem frühen Christentum, das von harten Kämpfen, schillernden Glaubens-Experimenten und zutiefst menschlichen Leidenschaften geprägt war - und uns gar nicht so fremd ist.
Das Judas-Evangelium galt lange als verschollen - bis der Text 1978 überraschend in Mittelägypten gefunden wurde. Wissenschaftler mussten jedoch bis 2002 warten, um den zerbröselnden Codex untersuchen zu dürfen. Ihre Ergebnisse und eine erste Übersetzung des Textes wurden 2006 von National Geographic weltweit im Fernsehen übertragen und erregten Aufsehen: Judas Ischariot, der im Neuen Testament Jesus für dreissig Silberlinge mit einem Kuss an seine Feinde verrät, ist hier der Lieblingsjünger, der allein die wahre Bestimmung Jesu kennt. Jesus soll Judas um den Verrat gebeten haben, um sich von seiner körperlichen Hülle zu befreien und seine Mission zu erfüllen. Verschwörungstheoretiker und Esoteriker haben zahlreiche Spekulationen an das rätselhafte Evangelium geknüpft. Elaine Pagels und Karen King machen erstmals eine grosse Leserschaft auf seriöse Weise mit dem Judas-Evangelium bekannt und erklären, warum es unser Bild vom frühen Christentum verändert. Aber das Evangelium ist nicht nur von historischem Wert: Es wirft Fragen nach der Natur Gottes, nach Jesu Tod und nach dem Leiden der Märtyrer auf, die bis heute aktuell sind.
Karen L. King ist Professorin für Kirchengeschichte an der Harvard Divinity School. Sie gehört zu den Kennern der frühchristlichen Schriften.
Elaine Pagels - Professorin für Religionswissenschaft an der Princeton University - ist als Expertin für die Funde von Nag Hammadi und die Geschichte des frühen Christentums international renommiert. Ausgezeichnet u. a. mit dem National Book Award und dem National Book Critics Circle Award.
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Josephus

Josephus: The Essential Works

by Flavius Josephus and Paul L. Maier, 1995​​​​​​​

An award-winning translation and condensation of The Jewish Antiquities and The Jewish War of Josephus. The historical events take on a brilliant new dimension in this revised edition now with photographs, charts, and maps.​​​​​​​
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Josephus Seine Hauptschriften
Josephus - seine Hauptschriften „Die Jüdischen Altertümer“ & „Der Jüdische Krieg“

Paul L. Maier Hänssler-Verlag
Neuhausen 1994

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Das Buch vergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich.
Die Bibel und ihre Auslegung

Die Bibel und ihre Auslegung

Dolmen, Christian
C.H. Beck Verlag (Beck’sche Reihe, Bd. 2099)
München 1998
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Direkt oder indirekt begegnet uns die Bibel auf Schritt und Tritt. Vonvielen wird sie das Buch der Bücher" genannt, obwohl sie zugleich ein "Buchaus Büchern", eine vielfältige Büchersammlung ist. Im Laufe der Geschichtewurde die Bibel immer wieder neu interpretiert. Christoph Dohmen führtkompetent und verständlich in die verschiedenen Ansätze, Formen und Zieleder Bibelauslegung ein. Was sachlich fundierte Bibelauslegung sein kann,nämlich eine Brücke zwischen altem Text und heutigem Leser, macht dieses Buch deutlich.​​​​​​​
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50 Klassiker „Bibel - Die Bekanntesten Geschichten des Alten Testaments“

50 Klassiker „Bibel - Die Bekanntesten Geschichten des Alten Testaments“

Eckl, Christian (Hrsg.)
Gerstenberg Verlag
Hildesheim 2003
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Wie war das noch mit Moses, warum hat er die Israeliten aus Ägypten ins Gelobte Land geführt? Und wie mit Joseph und seinen Brüdern, mit Samson und Delilah, Sodom und Gomorrha oder Daniel in der Löwengrube? Was ist der Ursprung dieser Geschichten und warum haben sie eine so grosse Rolle gespielt in der jüdischen, christlichen und islamischen Theologie, in der Literatur, in der Kunst? Christian Eckl macht das Alte Testament wieder zur interessanten Lektüre.
CHRISTIAN ECKL (*1963) ist Journalist und seit 1992 Inhaber eines Wirtschaftsverlages. Im Privatstudium setzt er sich schon seit Jahren wissenschaftlich mit biblischen Themen auseinander.​​​​​​​
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Die Entstehung der Bibel - Von den ersten Texten zu den heiligen Schriften

Die Entstehung der Bibel - Von den ersten Texten zu den heiligen Schriften

Schmid, Konrad & Schröter, Jens
C.H. Beck Verlag
München 2019
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Die Bibel versammelt ganz unterschiedliche Schriften aus über tausend Jahren und wirkt doch wie ein Buch. Wie kam es zu diesem Wunderwerk? Konrad Schmid und Jens Schröter erklären, wie aus alten Erzählungen, Liedern, Weisheitssprüchen und Gesetzten, aus Briefen an frühchristliche Gemeinden und Erzählungen über Jesus in einem langen Prozess heilige Schriften von Juden und Christen hervorgingen,die heute überall auf der Welt gelesen werden. Mit ihrem wunderbar verständlich geschriebenen Buch liegt nach Jahrzehnten erstmals wieder ein Überblick über die Entstehung der Bibel auf dem neuesten Forschungsstand.
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Abriss der Bibelkunde - Altes und Neues Testament

Abriss der Bibelkunde - Altes und Neues Testament (Sonderausgabe)

Westermann, Claus
calwer Verlag
Stuttgart 1991

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Vortrag Fasnacht
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- Fasnacht im mittelalterlichen Basel

in Bökenwise und in tüfels hüten - Fasnacht im mittelalterlichen Basel

Katja Zimmer
183. Neujahrsblatt der GGG
Schwabe Verlag, Basel 2005
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Es ist kaum ein Zufall, dass im Gebiet der heutigen Schweiz Fasnachtsbräuche, die auf traditioneller Kontinuität seit dem Ausgang des Mittelalters beruhen, weitgehend auf die katholischen Regionen beschränkt sind. Die grosse Ausnahme bildet Basel, wo sich in der Stadt und auf der Landschaft fasnächtliche Bräuche trotz obrigkeitlichem und kirchlichem Repressionsdruck seit dem 16. Jahrhundert halten können. Diese etwas eigentümliche Stellung Basels in der Geschichte fasnächtlichen Brauchtums bildet der Hintergrund für die vorliegende Publikation. Seit gut anderthalb Jahrhunderten hat sich in Europa eine sehr ausgeprägte Regionalisierung des Karnevalstreibens herausgebildet, so weit, dass die gemeinsamen Wurzeln kaum mehr sichtbar sind. Dazu kommt – gerade für Basel – eine seltsame Intoleranz gegenüber 'andersartigen' Fasnachtsbräuchen, eine Intoleranz, die nur das eigene Brauchtum als 'echt' gelten lassen möchte und dieses Eigen in graue Vorzeiten zurückdatieren will und daraus ergibt sich die Frage: Wie sah die Fasnacht im mittelalterlichen Basel aus?
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- Fasnacht im mittelalterlichen Basel

in Bökenwise und in tüfels hüten - Fasnacht im mittelalterlichen Basel

Katja Zimmer
183. Neujahrsblatt der GGG
Schwabe Verlag, Basel 2005
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Es ist kaum ein Zufall, dass im Gebiet der heutigen Schweiz Fasnachtsbräuche, die auf traditioneller Kontinuität seit dem Ausgang des Mittelalters beruhen, weitgehend auf die katholischen Regionen beschränkt sind. Die grosse Ausnahme bildet Basel, wo sich in der Stadt und auf der Landschaft fasnächtliche Bräuche trotz obrigkeitlichem und kirchlichem Repressionsdruck seit dem 16. Jahrhundert halten können. Diese etwas eigentümliche Stellung Basels in der Geschichte fasnächtlichen Brauchtums bildet der Hintergrund für die vorliegende Publikation. Seit gut anderthalb Jahrhunderten hat sich in Europa eine sehr ausgeprägte Regionalisierung des Karnevalstreibens herausgebildet, so weit, dass die gemeinsamen Wurzeln kaum mehr sichtbar sind. Dazu kommt – gerade für Basel – eine seltsame Intoleranz gegenüber 'andersartigen' Fasnachtsbräuchen, eine Intoleranz, die nur das eigene Brauchtum als 'echt' gelten lassen möchte und dieses Eigen in graue Vorzeiten zurückdatieren will und daraus ergibt sich die Frage: Wie sah die Fasnacht im mittelalterlichen Basel aus?
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Die Basler Fasnacht

Die Basler Fasnacht

Eugen A. Meier
Fasnachts-Comité, Basel 1985​​​​​​​

Das umfangreiche Werk, das mit künstlerischer Grosszügigkeit gestaltet worden ist, soll nicht nur den rund 20 000 aktiven Fasnächtlern gewidmet sein, sondern möchte auch einer weitern Öffentlichkeit einen fundierten Einblick in die zweifellos populärste Tradition unserer Stadt vermitteln.
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Vorträge Weihnachten und Neujahr
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WEIHNACHTSBRÄUCHE IN ALLER WELT

Weihnachtsbräuche in aller Welt - Von Martini bis Lichtmess

Rüdiger Vossen
Ellert & Richter Verlag / Hamburg 2012

Achtzig Tage umfasst der Weihnachtsfestzyklus, und jedes Fest - von St. Martin im November bis Maria Lichtmess Anfang Februar - hat rund um die Welt in den Sitten und Gebräuchen ebenso wie in allen materiellen Ausdrucksformen immer neue Variationen erfahren. Selbst innerhalb Deutschlands ist die Bandbreite des weihnachtlichen Brauchtums groß und spiegelt unterschiedliche kulturelle Entwicklungen wider. Das eher römisch und katholisch geprägte Süddeutschland und das Rheinland feiern anders als das eher germanisch und protestantisch geprägte Nord- und Ostdeutschland.
Rüdiger Vossens Entdeckungsreise in das Weihnachtsland lädt dazu ein, die alten und neuen Bräuche aktiv zu erleben oder für sich selbst neu zu gestalten.
Achtzig Tage umfasst der Weihnachtsfestzyklus, und jedes Fest von St. Martin am 11. November bis Mariä Lichtmess am 2. Februar hat rund um die Welt in den Sitten und Gebräuchen ebenso wie in allen materiellen Ausdrucksformen immer neue Variationen erfahren. Selbst innerhalb Deutschlands ist die Bandbreite des weihnachtlichen Brauchtums groß und spiegelt unterschiedliche kulturelle Entwicklungen wider. Das eher römisch und katholisch geprägte Süddeutschland und das Rheinland feiern anders als das eher germanisch und protestantisch geprägte Nord- und Ostdeutschland. Rüdiger Vossens Entdeckungsreise in das Weihnachtsland lädt dazu ein, die alten und neuen Bräuche aktiv zu erleben oder für sich selbst neu zu gestalten.
DIE WEIHNACHTSBOTSCHAFT

Die Weihnachtsbotschaft - Die biblischen Weihnachtstexte neu übersetzt und ausgelegt

Rudolf Pesch
Verlag Katholisches Bibelwerk / Stuttgart 2016
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Die Weihnachtsgeschichte als Friedensidee für unsere Zeit. Die Weihnachtstexte der Evangelisten Lukas und Matthäus sind Botschafter des Friedens. Rudolf Pesch übersetzte den griechischen Originaltext neu ins Deutsche und näherte sich ihm Vers für Vers durch einen bemerkenswert aktuellen Einblick zu den Inhalten, Details und Hintergründen der weihnachtlichen Überlieferung. Vor allem ging es ihm dabei um die Botschaft der Hoffnung für unsere Zeit. Die klare Darstellung und deutliche Sprache sind wohltuend entfernt vom weihnachtlich- idyllischen Predigtton, wie auch fernab akademischer Überkomplexität.


Vortrag Griechische Mythologie
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SAGEN DES KLASSISCHEN ALTERTUMS

SAGEN DES KLASSISCHEN ALTERTUMS

Gustav Schwab
Insel Verlag / Berlin 2011
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Die SAGEN DES KLASSISCHEN ALTERTUMS von Gustav Schwab (1792-1850) waren über viele Jahrzehnte ein Klassiker. Auch heute noch begegnen uns im Theater und im Opernhaus, in Museen auf antiken Vasen und neuzeitlichen Gemälden, in Comics und im Film immer wieder Figuren und Motive der trojanischen Mythen. Deshalb lohnt es sich nach wie vor, den wichtigsten und wirkungsreichsten Sagenkreis der Antike, die Geschichten von und um Troia und ihre Helden, zu kennen. Der vorliegende Text ist im engen Anschluss an die Schwab'sche Vorlage entstanden, aber durch behutsame sprachliche Anpassungen von Dorothea von der Höh modernisiert und durch gelegentliche Erläuterungen bereichert worden.

Griechische Mythen

50 Klassiker Mythen - Die bekanntesten Mythen der griechischen Antike

Dommermuth-Gudrich, Gerold & Braun Ulrike
Anaconda Verlag / Köln 2016
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Mythen haben ihren festen Platz in unserem Alltag: Achillesfersen werden verletzt, ein Adonis geht über die Straße, Frauen können angeblich zu Furien werden, Amors Pfeil ist immer noch unterwegs, und viele werden den Ödipus-Komplex nicht los. Antike Mythen sind nicht nur in unserer Alltagssprache vertreten, sondern auch in der Literatur und in vielen meist erotischen Kunstwerken. Mythen für Erwachsene: lustvoll erzählt und spannend erläutert.

Griechische Mythologie

Griechische Mythologie - Quellen und Deutung

Robert von Ranke-Graves
Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH / Reinbek bei Hamburg 2003
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Von dem pelasgischen Schöpfungsmythos bis zur Heimekehr des Odysseus handeln die 171 Kapitel der «Griechischen Mythologie», jener «erzählerischen Kurzschrift kultischer Spiele, wie sie bei öffentlichen Festen aufgeführt wurden» so Robert von Ranke-Graves' Definition des «echten Mythos». Sein 1955 in England erschienenes, 1960 erstmals bei Rowohlt herausgekommenes Standardwerk sammelt die verstreuten Elemente jeder einzelnen Mythe in einer harmonischen Erzählung, unterstützt diese durch weniger bekannte Variationen in ihrer Bedeutung (mit Anmerkungen und Quellenangaben) und beantwortet die auftauchenden Fragen in anthropologischen und historischen Begriffen (Interpretation). Genealogische Tafeln und das Namenregister erleichtern dabei die Orientierung, die ergänzten Literaturhinweise regen zur Weiterbeschäftigung an auf der Suche nach uns selbst, die im griechischen Mythos auf eine faszinierende Weise bereits vorgezeichnet ist.


Vortrag Basler Mythen und Legenden
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 Basler Sagen

Basler Sagen

Kurt Gerber
Friedrich Reinhardt Verlag / Basel 2006
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In jeder Epoche entsteht ein Stadtbild nicht allein durch die Bauten, die Architekten am Ort errichtet haben. Die inneren Lebenswerte hängen wesentlich von den Persönlichkeiten ab, die ob ansässig oder im Vorbeigehen aus sich heraustreten und mit Aussergewöhnlichem Spuren im städtischen Leben hinterlassen. Den Stoff dazu liefern nicht nur historisch bedeutende Ereignisse und Heilige, deren Legenden lange das Stadtbild prägten. Auch gespenstische Erscheinungen und dazu schräge Vögel aller Wesensarten haben mit allen denkbaren Histörchen das ihre dazu beigetragen.


Vorträge Schweizer Geschichte
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 Von Morgarten bis Marignano

Von Morgarten bis Marignano: Was wir über die Entstehung der Eidgenossenschaft wissen

Bruno Meier
Hier und Jetzt Verlag / Baden 2015
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Unser Bild des Mittelalters ist bis heute stark geprägt von der traditionellen Befreiungsgeschichte mit Tell, Rütlischwur und Burgenbruch sowie der Erbfeindschaft zu den Habsburgern. Die Geschichtsforschung hat in den letzten 50 Jahren diese Begriffe in ihrer Bedeutung hinterfragt, relativiert und neu eingeordnet. Sie hat Mythen von Geschichte getrennt und ihre je eigene Bedeutung herausgearbeitet.Der kurz gefasste Überblick zur Entstehung der Eidgenossenschaft fehlt aber. Nach seinem Aussenblick auf die Eidgenossenschaft über die habsburgische Geschichte der Schweiz (2008) breitet der Autor diesmal das aktuelle Wissen zur Entstehung der Eidgenossenschaft im Spätmittelalter von innen aus. Dies vor dem Hintergrund der traditionellen Erzählung. Referenz dabei sind die Schweizer Chroniken von Aegidius Tschudi und Johannes Stumpf aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, die das traditionelle Bild der Schweizer Geschichte bis weit ins 20. Jahrhundert geprägt haben. Dabei entsteht nicht eine neue Erzählung, aber eine Übersicht über die entscheidenden Faktoren, die zur Bildung und Weiterentwicklung der Eidgenossenschaft geführt haben.

 Schweizer Heldengeschichten

Schweizer Heldengeschichten - und was dahintersteckt

​​​​​​​Thomas Maissen
Hier und Jetzt Verlag / Baden 2015
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Fremde Vögte immerwährende Neutralität Sonderfall in Europa: Die nationalkonservative Politik bedient sich aus dem Setzkasten eidgenössischer Mythen, um aktuelle Identitätsstiftung und Europapolitik zu betreiben. Solche Schlagworte rücken 2015 noch stärker in den öffentlichen Fokus, wenn an die Schlachten von Morgarten 1315 und Marignano 1515 sowie an den Wiener Kongress von 1815 erinnert wird. Thomas Maissen, der 2010 mit seiner 'Geschichte der Schweiz' einen Grosserfolg landete, blickt in 15 Kapiteln nüchtern auf die Schweizer Heldengeschichten, auf Bundesschwur und Réduit, auf humanitäre Traditionen und die Willens nation. Er erklärt, wie diese Schlagworte historiografisch entstanden sind und was wir heute über das reale geschichtliche Umfeld wissen. Er bietet damit Orientierung in einer Zeit, in der die Schweiz ihre Geschichtsbilder hinterfragen muss, wenn diese auch ein internationales Publikum überzeugen sollen.

 Die Geschichte der Schweiz

Die Geschichte der Schweiz

Volker Reinhardt
C.H. Beck Verlag / München 2011
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Volker Reinhardts lange erwartete große Geschichte der Schweiz verbindet auf eindrucksvolle Weise die politische Entwicklung der Eidgenössischen Konföderation mit der Geschichte ihrer Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. So entsteht ein einzigartiges historisches Panorama von der Antike bis heute. Kein anderes Land ist so vielfältig wie die Schweiz: Auf kleinstem Raum zählt man 26 Kantone mit weitgehender Autonomie, 4 Amtssprachen, 2 Konfessionen sowie unterschiedliche Klimazonen.
Volker Reinhardt geht der Frage nach, wie es zu der Konföderation von so unterschiedlichen Gebieten kommen konnte und warum diese trotz dauernder Kriege ein gemeinsames historisches Bewusstsein ausgebildet haben. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Kultur. Zwingli und Calvin, Rousseau und Pestalozzi, Max Frisch, Alberto Giacometti und viele andere Schweizer Künstler und Intellektuelle haben weit über die Landesgrenzen hinaus gewirkt. Die Schweiz ist ebenso bodenständig wie weltoffen: Gerade diese Spannung, so zeigt das Buch, macht Erfolg und Faszination des Landes aus.

 Der Schweizerkönig - Johann Rudolf Wettstein

Der Schweizerkönig - Johann Rudolf Wettstein

Historischer Roman

Mary Lavater-Sloman
Römerhof Verlag / Zürich 2011
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Als Johann Rudolf Wettstein (1594–1666) im Jahre 1645 zum Bürgermeister der Stadt Basel gewählt wird, tobt in Nordeuropa der Dreissigjährige Krieg. Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist Teil des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation und somit rechtlich dem Reichskammergericht in Speyer unter stellt. Als dieses bei zwei nebensächlichen Rechtsfällen entscheidet, dass Basler Handelsgüter beschlagnahmt werden dürfen, wird das in der Eidgenossenschaft als unzulässige Einmischung in innere Angelegenheiten angesehen. Daraufhin entsenden die Stände Zürich, Basel und Schaffhausen Wettstein mit dem Auftrag, nichts Geringeres als die Unabhängigkeit vom Reich zu erlangen.
Mary Lavater-Sloman schildert in "Der Schweizerkönigs" auf lebendige Weise, wie Wettstein den Weg nach Münster auf sich nimmt, um, von Gicht geplagt und von seinen Gegnern verspottet, an den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden teilzunehmen. Seine zentralen Anliegen haben auch über 350 Jahre nach den historischen Ereignissen nichts von ihrer Aktualität verloren: Wie definiert sich die Schweiz nach aussen? Wie können Neutralität und Unabhängigkeit gewahrt werden? Fragen, auf die "Der Schweizerkönig" eine überzeugende Antwort liefert.


Vorträge Basler Geschichte
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 KLEINE GESCHICHTE DER STADT BASEL

Kleine Geschichte der Stadt Basel

Hans Berner / Claudius Sieber-Lehmann / Hermann Wichers
DRW Verlag, Leinfelden-Echterdingen
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Die Geschichte Basels reicht weit in die vorchristliche Vergangenheit zurück. Nachdem 1006 Kaiser Heinrich II. Basel als Faustpfand erhielt, gehörte die Stadt zum Reich. Mittelpunkt der Bischofsstadt war das Münster, das heute noch ein Wahrzeichen der Stadt ist. Das 14. Jahrhundert brachte der Stadt zahlreiche Krisen, u. a. 1356 ein großes Erdbeben, das samt Feuer weite Teile der Stadt zerstörte. Ab 1400 erwarb die Stadt ein Territorium, das die Verbindung zum schweizerischen Mittelland gewährleistete. Zur Sicherung seiner politischen Autonomie und territorialen Integrität trat Basel 1501 überraschend der Eidgenossenschaft bei. Als sich 1529 die Reformation in der Stadt durchsetzte, verlor der Basler Bischof endgültig seinen Einfluss. Lange ungeklärt blieb Basels rechtliches Verhältnis zum Reich,erst 1648 erreichte der Basler Bürgermeister Johann Rudolf Wettstein die reichsrechtliche Anerkennung der Basler Unabhängigkeit. 1833 konstituieren sich Stadt und umliegendes Territorium in zwei gesonderte Kantone. Neben der chemisch-pharmazeutischen Industrie, die heute das Bild der Stadt prägt, ist für Basel ihre Lage als Grenzstadt mit ihren vielfältigen wirtschaftlichen, aber auch sozialen und kulturellen Beziehungen zu den Grenzregionen in beiden Nachbarländern bestimmend.​​​​​​​

 Basel. Mittendrin am Rande - Eine Stadtgeschichte

Basel. Mittendrin am Rande - Eine Stadtgeschichte

Peter Habicht
Christoph Merian Verlag, Basel 2013
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Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Basler Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Prägnant und unterhaltsam verfolgt der Autor die Entwicklung der Stadt und bettet sie in allgemeine geschichtliche Zusammenhänge ein. Neben den wichtigsten Ereignissen und Persönlichkeiten liegt ein Schwerpunkt auf der baulichen Entwicklung. Anhand einzelner Bauten wird Geschichte im heutigen Erscheinungsbild der Stadt lesbar. Wissenschaftlich fundiert und dennoch flüssig und leicht verständlich bietet die Darstellung ein Lesevergnügen für alle historisch Interessierten.

 Historischer Atlas der Region Basel

Historischer Atlas der Region Basel

André Salvisberg
Christoph Merian Verlag, Basel 2010
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Basel ist seit jeher von zahlreichen deutsch-französisch-schweizerischen Grenzziehungen und Grenzüberschreitungen geprägt. Eingefasst von Jura, Schwarzwald und Vogesen, leben die Menschen mit Ausblicken auf die Burgunderpforte und den Ober- und Hochrhein. Um die Geschichte dieses kleinteiligen Grossraums zu verstehen, sind historische Karten wie geschaffen. Historischer Atlas der Region Basel zeichnet in 64 neu erstellten und aufeinander abgestimmten Karten mit Begleittexten die Geschichte der Gebiete und Staaten um Basel nach. Die Reise beginnt in der heutigen Zeit und geht bis zurück ins Altertum. Beleuchtet werden auch verwandte Themen wie Konfessions- oder Sprachgrenzen. Eine Einführung des Geografen Martin Rickenbacher zur Basler Kartengeschichte vervollständigt den Inhalt.


Führung: Rom - Augusta Raurica - ein kulturhistorischer Rundgang durch die Ruinen
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Führer durch Augusta Raurica  Berger, Ludwig

Führer durch Augusta Raurica

Berger, Ludwig
Schwabe Verlag, Basel 2012
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Die siebte Auflage des «Führers durch Augusta Raurica» ist nach Form und Inhalt neu gestaltet. Wesentlichste Neuerung ist die konsequente Einführung von Quellenangaben und Hinweisen auf die authentischen Grabungsberichte und auf die auswertende Literatur. Da sowohl die im Gelände sichtbaren Monumente als auch wieder eingedeckte oder überbaute Grabungsbefunde eingehend beschrieben werden, präsentiert sich der Führer mit seinem ausführlichen Index als eine Art Handbuch zu den neueren und neuesten Forschungen in Augusta Raurica.

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Vortrag: Rom - Ein kurzer Überblick zu Aufstieg und Fall der römischen Kultur
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Das antike Rom - Geschichte und Archäologie

Das antike Rom - Geschichte und Archäologie

Kolb, Frank
Verlag C.H. Beck Wissen / München 2010
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Das Stadtbild kaum einer anderen modernen Metropole wird bis auf den heutigen Tag durch die Denkmäler des Altertums so geprägt wie Rom. Frank Kolb nimmt seine Leser mit auf eine faszinierende Reise durch die antike Epoche der Ewigen Stadt und entwickelt ihre Geschichte anschaulich und leicht verständlich anhand ihrer Strassen und Thermen, ihrer Säulen und Arenen, ihrer Grabdenkmäler und Tempel.

Die Legionen des Augustus

Die Legionen des Augustus

Junkelmann, Marcus 
Utz Verlag / München 2015
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Der Alpenmarsch von 1985 und seine Dokumentation wirkten bahnbrechend für die experimentelle Archäologie und die Beschäftigung mit der antiken Militärgeschichte.
Der lange vergriffene Klassiker des römischen Reenactments liegt nun in wesentlich erweiterter und aktualisierter Form vor. Zugleich bietet das Werk eine umfassende Darstellung des römischen Heerwesens während seiner wichtigsten Epoche im Übergang von der Republik zur Kaiserzeit.
Nach wie vor gibt es kein zweites Buch, in dem in so kompromissloser Präzision und vergleichbarer Lebendigkeit auf die praktischen Seiten des antiken Militärs eingegangen wird.
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Vortrag: Die Altägyptischen Pyramiden - Bauwerke für die Ewigkeit
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Die Pyramiden - Mythos und Archäologie
Die Pyramiden - Mythos und Archäologie

Jánosi, Peter
Verlag C.H. Beck Wissen / München 2004
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​​​​​​​Die Pyramiden geben der Wissenschaft auch heute noch Rätsel auf. Dieser Band fasst knapp und informativ die aktuellen Erkenntnisse über die Pyramiden zusammen. Er enthält die eindrucksvolle Geschichte der monumentalen Bauwerke, ihrer Errichtung, Entdeckung und Erforschung und stellt zudem die wichtigsten Pyramidenanlagen vor.


Geheimnis der Pyramiden
Geheimnis der Pyramiden
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Lehner, Mark
Verlag Bassermann / München 2004

Schon die Menschen der Antike zählten die rätselhaften ägyptischen Totentempel zu den Weltwundern. Bis weit ins 19. Jahrhundert galt die berühmte Cheopspyramide von Gise, die im dritten vorchristlichen Jahrtausend fertig gestellt wurde, als das höchste Bauwerk der Welt. Bis heute haben diese gigantischen, Geheimnis umwitterten Bauwerke nichts von ihrer Faszination verloren.
Mark Lehner präsentiert die aktuellsten Forschungsergebnisse über alle bekannten ägyptischen Pyramiden. Er schildert die Geschichte ihrer Entdeckungen, ihrer Ausgrabungen und geht der Frage nach, mit welchen technischen Mitteln diese Bauerke entstanden sind. Zahlreiche computersimulierten Baupläne versuchen die Besonderheit der Architektur zu entschlüsseln. Beeindruckendes Bildmaterial und fesselnde Berichte ergänzen dieses Standardwerk über das erste Weltwunder unserer Geschichte.
Mit über 500 Farb- und s/w-Abbildungen, ausklappbaren Karten und zahlreichen 3-D-Modellen ist dieses Buch ein unvergleichbares Werk über die Geheimnisse der Pyramiden.


Vortrag: Was ist Schrift? Eine kleine Einführung in die Geschichte der Schrift.
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Wer sprach das erste Wort? - Die Entstehung von Sprache und Schrift ​​​​​​​
Wer sprach das erste Wort? - Die Entstehung von Sprache und Schrift
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Kuckenburg, Martin
Verlag WBG Theiss / Darmstadt 2016

Ohne Sprache und Schrift wäre der Mensch nicht zu dem geworden, was er heute ist. Beides ist für ihn so alltäglich und selbstverständlich, dass ein Leben ohne diese Kommunikationsmittel kaum vorstellbar erscheint.
Ist die Sprache tatsächlich erst vor wenigen zehntausend Jahren durch den frühmodernen Menschen entstanden oder verfügte bereits der Neandertaler über ein einigermaßen entwickeltes Sprachvermögen?
Entstand sie nur einmal oder mehrmals in der Menschheitsgeschichte, und wo geschah dies zum ersten Mal? Verfügt der Mensch über ein Sprachgen? Mit spannenden Fragen wie diesen befasst sich der erste Teil des Buches – auf stets leicht verständliche Weise. Der zweite Teil ist der Entwicklungsgeschichte der Schrift gewidmet. Schon die Menschen der Altsteinzeit ritzten ihre Kalender und Landkarten in Knochen und verewigten Geschichten in Form von Höhlenmalereien. Das Buch gibt Antworten auf entscheidende Fragen der Kulturentwicklung, zeigt den engen Zusammenhang zwischen kultureller und sprachlicher Entwicklung und bleibt dabei immer übersichtlich und spannend.


Geschichte der Schrift
Geschichte der Schrift

Haarmann, Harald
Verlag C.H. Beck / München 2011

Die Schrift gehört zu den ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Die Herausforderung an die Gedächtnisleistung in Kulturen ohne Schrift wird mit der Entwicklung von Schrift abgelöt durch neue, revolutionäre Möglichkeiten, Wissen zu speichern und weiterzugeben. Aber wer entwickelt, wer nutzt diese neuen Möglichkeiten? Welche Funktion erfüllt die Schrift und wie verändert sie das Zusammenleben der Menschen? Ob Wortschreibung oder Lautschrift, Harald Haarmann schildert knapp und anschaulich, welche unterschiedlichen Schriftsysteme sich seit den ersten bildlichen Vorstufen vor 7000 Jahren entwickelt haben und wie unser Alphabet entstanden ist. Dabei bietet er einen faszinierenden Einblick in die Kulturgeschichte der Menschheit und das Leben in längst untergegangenen Hochkulturen.